Rethinking ambitiousTV

von Christiane Brandes-Visbeck

Hamburg Startup Live. TV Hackday. Social Media Week Hamburg. Videocamp. Die Liste der Events, auf denen wir ambitiousTV – Passion to Careers vorgestellt und entwickelt haben, ist wesentlich länger.

Viele Profis, Interessierte und Engagierte haben uns bei der Formatentwicklung begleitet. Sie produzierten mit uns ein Proof-of-Concept-Video und ein-zwei Studio-Hacks. Sie gaben für dieses Blog Interviews, aus denen wir Learnings abgeleitet haben. Und sie luden mich dazu ein, unser transmediales Format in Bewegtbild-Hangouts vorzustellen.

Sie diskutierten mit uns auf unseren hochkarätig besetzten Workshops. Über die Heldenreise der Schüler auf dem Weg zum ersten Karriereschritt. Über transmediales Storytelling. Und über mögliche Geschäftsmodelle.

Sie luden uns in ihre Unternehmen ein, und manch einer überlegt wohl immer noch, ob sie es wagen können, einen Piloten für ambitiousTV zu finanzieren. Kurz: Wir haben viel bewegt. Aber nicht genug erreicht.

Schon bei unserem Workshop auf dem Videocamp in Düsseldorf Ende März wurde klar: Es ist Zeit für einen Schritt zurück. Für die berühmte Vogelperspektive. Um mit offenen Blick das Geplante zu überdenken. Und vielleicht neu zu positionieren.

Zeit für Rethinking ambitiousTV!

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Im Workshop haben wir über vieles geredet und manches ausprobiert: Entrepreneurship. Lean Canvas. Businessmodelle, bei denen wir vom ersten Tag an mit einem Minimal Viable Product (MVP) Geld verdienen können. Und wir haben einen neuen Namen gefunden.

Jetzt arbeiten wir an ambitiousTV reloaded. Es wird anders heißen und wir werden neue Wege gehen. Aber eines bleibt gleich: Unsere Idee, Jugendliche auf dem chilligen Sofa zu ihren ersten Karriereschritten zu bewegen. Es geht um Motivation. Um Talententwicklung. Um neue Bewerbungsformen und um Challenges. Was wir daraus stricken? Bleibt vorerst geheim.

Dankeschön für’s Mitdenken an alle, die dabei waren bei Rethinking ambitiousTV!

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Und einen besonderen Dank an Titus, der uns vom Feeling her ganz locker, doch in der Sache unerbittlich, zum Umdenken inspiriert hat.

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Ich sage nur: COW CONTENT.

Bewegtbildkultur: Erster Hangout zu ambitiousTV

Von Christiane Brandes-Visbeck

Nach der nextTV-Konferenz in Hamburg hatten die Crossmedia-Expertin Claudia Heydolph, SocialTV-Kennerin Stefanie Aßmann und ich die Idee, einen Bewegtbildstammtisch einzurichten. Zwei, drei Mal haben Claudia und Steffi zu einem Offline-Treffen eingeladen, doch es war Sommer … und nur wenige sind dem Ruf gefolgt.

Inzwischen engagiert sich Claudia bei ununi.tv, der Crowd University for Modern Life. Logisch, dass der Bewegtbildstammtisch jetzt online geht und über ununi.tv gesendet wird. Los gehtʼs morgen, am Mittwoch, dem 20. November, um 19 Uhr, mit einem Google-Hangout über ambitiousTV! Joachim Gola, unser Karriere-Kid Allen vom TV Hackday und ich haben eine halbe Stunde Zeit, um zu erzählen, wie es zu der Idee von ambitiousTV gekommen ist, was wir bisher getan haben, wie das Format funktionieren wird und warum wir an unsere Karriere-Show für Jugendliche glauben.

Und wie es bei einem Live-Format üblich ist, können über Twitter und Google+ Fragen gepostet werden.

Wir freuen uns auf alle, die dabei sein wollen.

Hier gehtʼs zur Sendung —> klick

Here we go: Workshop-Arbeit zur Weiterentwicklung des Konzeptes

Von Andrea Brücken

Auf das Projekt ambitiousTV – einer interaktiven Karriere-Show für Teenager – bin ich schon vor einem Jahr aufmerksam geworden. Christiane Brandes-Visbeck war Teilnehmerin in einem der ADWH-Kurse zur digitalen Wirtschaft, dessen Projektmanagement ich für ein Jahr übernommen hatte. Zu der Zeit gab es allerdings für mich keine direkten Anknüpfungspunkte, ich konnte das Projekt lediglich an einigen Stellen weiterempfehlen, bei denen Jugendliche im Fokus der Arbeit stehen.

Umso erfreuter war ich, als sich jetzt die Gelegenheit bot, erneut am Projekt anzudocken. Im Oktober bekam ich die Einladung zur Teilnahme an einem Workshop: Am Freitag, dem 30.10.2013, wollten sich mehrere Projekt-Interessierte in den Räumen der 4=1 GmbH versammeln und weiter am Konzept arbeiten. Als Gast-Moderator war der Transmedia-Experte Professor Egbert van Wyngaarden eingeladen, der an der Macromedia-Fachhochschule in München lehrt.

Egbert van Wyngaarden

Egbert van Wyngaarden

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Welcome ambitiousTV – Passion to Careers. Transmedia at its best!

Logo-ambitiousTV_Film-1.jpgAlle wissen es längst: Der demografische Wandel hat die deutsche Wirtschaft erreicht. Fachkräftemangel ist ein branchenübergreifendes Problem. Ein Thema, das schon vor der Wahl des Ausbildungsberufes aktuell ist. Berufseinsteiger sind für klassische Berufsfelder kaum noch zu begeistern. Sie stellen von Anfang an hohe Anforderungen an ihre Arbeitgeber. Sie wollen schnell erfolgreich sein, viel gelobt werden und ein Leben führen, das nicht nur von der Karriere bestimmt ist. Doch welcher Arbeitgeber entspricht diesen Vorstellungen? Der Berufswunsch IMM – “Irgendwas mit Medien” – ist ein Ausdruck dieser Orientierungslosigkeit.

Wie will “ambitiousTV – Passion to Careers” Jugendliche erreichen?

Aufklärung über klassische Medien war gestern. Broschüren, Anzeigen oder Zeitungsartikel gleichen Altpapier, weil sie schlichtweg keiner mehr wahrnimmt. Jugendliche informieren sich vornehmlich in sozialen Netzwerken. Facebook, Twitter oder YouTube sind die Bild, Süddeutsche Zeitung oder Tagesschau der Gegenwart. ambitiousTV wird da gezeigt, wo Jugendliche hinschauen. Als Social-TV-Projekt verknüpft es klassische und neue (social media) Kommunikationswege miteinander. Das multimediale Format, in dem eine Geschichte transmedial über verschiedene Kanäle erzählt und weiterentwickelt wird, schafft relevanten Content für junge Menschen, die nicht wissen, was sie werden wollen. ambitiousTV findet die passende Form der Ansprache für Leute, die ernst genommen werden wollen, so wie sie sind.

Wie funktioniert eine transmediale Show?

Kern des Projekts ist eine Art Castingshow. Ein Jugendlicher wird im Laufe der Sendung im Hinblick auf seine Talente getestet und auf eine mögliche berufliche Karriere vorbereitet. Diese Liveshow wird bis zur nächsten Sendung durch redaktionelle Beiträge und User-Kommentare ergänzt und weiterentwickelt – im ersten Schritt über Facebook, Twitter, Google+. Die Suche des Jugendlichen nach seiner beruflichen Ausrichtung wird mit Social-Media-Postings und redaktionell erstellten Smartphone-Filmen vorangetrieben und dokumentiert. So animiert die ambitiousTV-Community jugendliche User, den lebendigen Prozess der Karriere- und Potenzialentwicklung zu verfolgen und sich möglichst aktiv mit eigenen Ideen und Vorstellungen einzubringen.

Wo kann man “ambitiousTV – Passion to Careers” sehen?

Technisch werden die Filme und Postings auf allen Kanälen durch das Social-Media-Event-Tool SoViET zusammengeführt. Der gesamte Content kann in ansprechender Flash-Optik über eine URL abgerufen werden. Oder über ein Second Screen Device, das die Inhalte einspaltig für mobile Endgeräte darstellt. So erreicht ambitiousTV die für Unternehmen interessante Zielgruppe der Millennials: Jugendliche und junge Erwachsene, die ihr Handy nur zum Essen aus der Hand legen …