Here we go: Workshop-Arbeit zur Weiterentwicklung des Konzeptes

Von Andrea Brücken

Auf das Projekt ambitiousTV – einer interaktiven Karriere-Show für Teenager – bin ich schon vor einem Jahr aufmerksam geworden. Christiane Brandes-Visbeck war Teilnehmerin in einem der ADWH-Kurse zur digitalen Wirtschaft, dessen Projektmanagement ich für ein Jahr übernommen hatte. Zu der Zeit gab es allerdings für mich keine direkten Anknüpfungspunkte, ich konnte das Projekt lediglich an einigen Stellen weiterempfehlen, bei denen Jugendliche im Fokus der Arbeit stehen.

Umso erfreuter war ich, als sich jetzt die Gelegenheit bot, erneut am Projekt anzudocken. Im Oktober bekam ich die Einladung zur Teilnahme an einem Workshop: Am Freitag, dem 30.10.2013, wollten sich mehrere Projekt-Interessierte in den Räumen der 4=1 GmbH versammeln und weiter am Konzept arbeiten. Als Gast-Moderator war der Transmedia-Experte Professor Egbert van Wyngaarden eingeladen, der an der Macromedia-Fachhochschule in München lehrt.

Egbert van Wyngaarden

Egbert van Wyngaarden

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Welcome ambitiousTV – Passion to Careers. Transmedia at its best!

Logo-ambitiousTV_Film-1.jpgAlle wissen es längst: Der demografische Wandel hat die deutsche Wirtschaft erreicht. Fachkräftemangel ist ein branchenübergreifendes Problem. Ein Thema, das schon vor der Wahl des Ausbildungsberufes aktuell ist. Berufseinsteiger sind für klassische Berufsfelder kaum noch zu begeistern. Sie stellen von Anfang an hohe Anforderungen an ihre Arbeitgeber. Sie wollen schnell erfolgreich sein, viel gelobt werden und ein Leben führen, das nicht nur von der Karriere bestimmt ist. Doch welcher Arbeitgeber entspricht diesen Vorstellungen? Der Berufswunsch IMM – “Irgendwas mit Medien” – ist ein Ausdruck dieser Orientierungslosigkeit.

Wie will “ambitiousTV – Passion to Careers” Jugendliche erreichen?

Aufklärung über klassische Medien war gestern. Broschüren, Anzeigen oder Zeitungsartikel gleichen Altpapier, weil sie schlichtweg keiner mehr wahrnimmt. Jugendliche informieren sich vornehmlich in sozialen Netzwerken. Facebook, Twitter oder YouTube sind die Bild, Süddeutsche Zeitung oder Tagesschau der Gegenwart. ambitiousTV wird da gezeigt, wo Jugendliche hinschauen. Als Social-TV-Projekt verknüpft es klassische und neue (social media) Kommunikationswege miteinander. Das multimediale Format, in dem eine Geschichte transmedial über verschiedene Kanäle erzählt und weiterentwickelt wird, schafft relevanten Content für junge Menschen, die nicht wissen, was sie werden wollen. ambitiousTV findet die passende Form der Ansprache für Leute, die ernst genommen werden wollen, so wie sie sind.

Wie funktioniert eine transmediale Show?

Kern des Projekts ist eine Art Castingshow. Ein Jugendlicher wird im Laufe der Sendung im Hinblick auf seine Talente getestet und auf eine mögliche berufliche Karriere vorbereitet. Diese Liveshow wird bis zur nächsten Sendung durch redaktionelle Beiträge und User-Kommentare ergänzt und weiterentwickelt – im ersten Schritt über Facebook, Twitter, Google+. Die Suche des Jugendlichen nach seiner beruflichen Ausrichtung wird mit Social-Media-Postings und redaktionell erstellten Smartphone-Filmen vorangetrieben und dokumentiert. So animiert die ambitiousTV-Community jugendliche User, den lebendigen Prozess der Karriere- und Potenzialentwicklung zu verfolgen und sich möglichst aktiv mit eigenen Ideen und Vorstellungen einzubringen.

Wo kann man “ambitiousTV – Passion to Careers” sehen?

Technisch werden die Filme und Postings auf allen Kanälen durch das Social-Media-Event-Tool SoViET zusammengeführt. Der gesamte Content kann in ansprechender Flash-Optik über eine URL abgerufen werden. Oder über ein Second Screen Device, das die Inhalte einspaltig für mobile Endgeräte darstellt. So erreicht ambitiousTV die für Unternehmen interessante Zielgruppe der Millennials: Jugendliche und junge Erwachsene, die ihr Handy nur zum Essen aus der Hand legen …